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Gewalttaten auf die alleinige Auswirkung von Killerspielen zurückzuführen kommt einer Quadratur des Kreises gleich. Unzählige Gründe spielen dabei eine Rolle und man ist schlecht beraten nur schon zu überdenken, diese mit Verboten aus der Welt zu schaffen.

"Ist ein Verbot nicht zwingend notwendig, sollte man es zwingend nicht einführen!" Dieser liberale Grundsatz richte ich an all jene Politikerinnen und Politiker, welche das Thema "Killerspiele" zur Stimmenjagd und Selbstprofilierung missbrauchen.
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Oftmals sucht man nach einem Sündenbock - und hier scheint man einen gefunden zu haben. Wir machen es uns aber zu einfach, wenn wir glauben, mit einem Verbot solcher Spiele das Problem der Gewalt in unserer Gesellschaft zu lösen.

Sicher tragen solche Spiele ihren Beitrag dazu bei, aber andererseits muss man sich auch fragen, WESHALB die Kids solche Spiele spielen. Vielleicht möchten sie sich auf diese Weise abreagieren oder es ist eben doch das Spiegelbild unserer Gesellschaft!?

Gewalt kennt viele Ursachen: Frust, Auflehnung, Stress, Gesellschaftsdruck etc. etc.

Mit einem Verbot ist das Problem nicht behoben - leider.

Es geht uns allen darum, letztlich die Gewalt in unserer Gesellschaft zu reduzieren. Aber so lange wir ohne Respekt und Anstand dem Menschen (und dem Tier!) gegenüber durch die Welt marschieren und bloss auf den eigenen Vorteil bedacht sind, wird uns dies nie gelingen.

Die Wirtschaft und Politik macht es uns vor: man versucht die anderen "in die Pfanne" zu hauen. Gegeneinander anstatt Miteinander. Egoismus statt Gemeinschaft. Das virtuelle Leben der Gewaltspiele in der grossen weiten Welt. Oder umgekehrt, die Gewaltspiele sind "bloss" das Abbild der Realität.

Wo also liegt das Problem?! Bei den Kids mit ihren Spielen oder bei den sogenannten "Erwachsenen", die eine Vorbildfunktion haben sollten?

Als überzeugter Tierschützer und Begründer der Tierpartei Schweiz (TPS) möchte ich als weitere Quelle der Gewalt den Umgang mit unseren Tieren nennen. Amerikanische Studien belegen, dass die Gewaltbereitschaft eines späteren Kriminellen bereits beim Quälen von Tieren begonnen hat. Deshalb gibt es in Kalifornien bereits spezialisierte Polizeikorps, die Tierquälern deren bösartiges Handwerk zu legen versuchen.

Wenn wir der Gewalt in unserer Gesellschaft Herr werden möchten, müssen wir alle Quellen der möglichen Gewaltentstehung angehen und vor allem muss jeder für sich selber seine eigene Gewaltbereitschaft unter die Lupe nehmen und künftig wieder eine Vorbildfunktion einnehmen, anstatt bequem mit dem Finger auf die anderen zu zeigen und das Problem bloss bei den anderen zu suchen!

Und wir müssen lernen, allem Leben gegenüber (Mensch, Tier, Umwelt) wieder mehr Respekt und Anstand entgegenzubringen nach dem Zitat von Albert Schweitzer : "Ich bin leben, inmitten von Leben, das auch leben will".







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Herzlichen Dank für diese weise Aussage!
BRAVO...
Annina Rohrer 14. August 2010 Verstoss melden
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Wie etliche andere Länder, greift auch die Schweiz auf das "Pan European Game Information-System" zurück. Das Rating setzt sich dabei aus zwei Teilen zusammen: einer Altersempfehlung und einer Inhaltsbeurteilung. Die Informationen werden vom Hersteller erhoben und sind gegenüber den Käufern, Eltern objektiv und wahrheitsgemäss anzugeben – ein Verhaltenscodex bindet dabei die Industrie an ihre Angaben.

Neben der Altersangabe umfasst die Inhaltsangabe folgenden Bereiche. Diese werden, wie auch das Alter, gut ersichtlich als Icon auf der Spieleverpackung angebracht:
- Gewaltdarstellung
- Sex
- Drogen
- Angst
- Diskriminierung
- Glücksspiel

Beispiel: GTA IV. Die Eltern können auf der PEGI-Seite jederzeit ein Spiel auf seine "Verträglichkeit" testen:
http://www.pegi.info/de/index/global_id/505/?searchString=grand

Weshalb nun ein Verbot? Allein schon das Wort Killerspiele verunmöglicht eine sachliche Diskussion.
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An der letzten Delegiertenversammlung der SP wurde die Resolution der JUSO leicht modifiziert angenommen:

http://juso.ch/de/node/1173
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JUSO ist der realitätsnahe Flügel der SP Genossen. Mehr gibts zu diesem "Sinneswandel" eigentlich nicht zu sagen. Die Motionen/Verstösse sind eh schon alle eingereicht worden. Somit haben wir wieder Politik total... das eine sagen, aber dass andre tun.
Tom Interwebz 29. Juni 2010 Verstoss melden
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Wo man hin sieht Verbotstafeln und Gesetze...
und ihr wundert euch wenn die Jungen Kiffen und Komasaufen
zum Volkssport machen ?

QED wollen ja die Gutmenschen ihnen auch noch die Tür zur Virtuellen Welt zu nageln....

Mein Gott... ich möchte wahrlich keine 13 mehr sein....

Klimawandel... Übebervölkerung etc. mal alles aussen vorgelassen...

Wenn die Kids sich irgendwo treffen und ein bisschen Musik hören

und Rollbrett fahren ... kommt 10 minuten später die Polizei und verjagt sie...

von Baumhütte bauen oder mit Feuerwerk spielen nicht geredet...

Wenigstens die Tür zur Virtuellen Welt muss offen bleiben...
wo man ohne Drogen und anderer Substanzen dem Alltag entfliehen kann .... um den Kampf zu gewinnen... den man in der realen Welt
schon lange verloren hat....

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Gebt der Jugend die Freiheit zurück!

Man darf bald gar nichts mehr. Moral kann nicht beigebracht werden! Moral lernt man, erfährt man. Nur der eigene Erfahrungen macht, Grenzen testen kann, festigt sich.
Arjan Werren 21. Mai 2010 Verstoss melden
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In den letzten viertausend Jahren hatten wir einen eklatanten Mangel an Computerspielen, jedoch Millionen von Toten die durch die Hand ihrer Mitmenschen gestorben sind. Noch heute lesen Leute ein Buch, steigen in Flugzeuge und lenken sie in Gebäude und töten Tausende. Sie werden vorher keine PC Spiele gespielt haben, sieht man von Microsofts Flight Simulator mal ab. Die weitaus grössten Verursacher von Gewalt sind: Religion, Unwissenheit, Machtstreben, Intoleranz, Gier und letztlich real erlebte Gewalt. Sollte es tatsächlich einen Zusammenhang geben zwischen dem spielen von sog."Killerspiele" und realer Gewalt durch Nachahmung (was ich stark bezweifle), so wäre es global gesehen doch nur Peanuts.
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Es wäre mir in der Tat nicht bekannt, dass hierzulande aufgrund eines Computerspiels schon je einem Menschen auch nur ein Haar gekrümmt wurde. Dass nun hier auf einmal Regelungsbedarf bestehen soll, ist doch blinder Aktionismus. Wollte man konsequent sein, müsste man auch die meisten beliebten Hollywood-Filme und einen Grossteil des Internets verbieten.
Michael Suter - FDP. Die Liberalen 28. Mai 2010 Verstoss melden
Der Gedanke ist interessant. Aber darf man das auch so stehen lassen? Argumentativ ist die Sache mit dem unerheblich auf eher dünnen Eis. Ansonsten stimm' ich dir zu, voll und ganz!
Thomas aus Igis - jf 12. Juli 2010 Verstoss melden
@Thomas aus Igis - jf (cooler Vorname :-))

Unerheblich heisst so viel wie „unbedeutend“ oder „unwesentlich“.
Wenn Du auf dem gesamten Planeten per sofort alle sog. Killerspiele verschwinden lassen könntest, würdest Du nach 10 Jahren feststellen, dass die Gewalt unter Menschen nicht abgenommen hat. Daher ist ein Verbot von „Killerspielen“ eben unerheblich, nicht entscheidend, unwesentlich und daher sinnlos.

MfG
Thomas Schmucker 12. Juli 2010 Verstoss melden
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10 Kommentare
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Frau Amacker es reicht wenn Sie das ganze kommentieren dazu müssen Sie kein neues Thema aufmachen :-)
Patrik Hafner - Piraten 22. April 2010 Verstoss melden
Also sind Sie auch für ein Verbot der Bibel wenn ich das richtig verstehe?
Patrik Hafner - Piraten 22. April 2010 Verstoss melden
... und jetzt hat's auch die Alte begriffen :-)
Kathrin Amacker - Nationalrätin Baselland, CVP 22. April 2010 Verstoss melden
Naja so würde ich das jetzt nicht gerade schreiben aber es passt halt schon ein wenig zum Thema :-)
Patrik Hafner - Piraten 22. April 2010 Verstoss melden
Vielen Dank für ihre Teilnahme am Forum, Frau Amacker.

Es braucht halt ab und zu jemanden, der den Piraten das fürchten lehrt.

Gruss

Junge CVP/CVP Bern
Marcel Gygax - CVP 23. April 2010 Verstoss melden
Herr Gygax, die Piraten sind bei weitem nicht die einzigen, welche sich gegen dieses Verbot wehren. Soweit ich weiss, steht die JCVP diesem Verbot auch kritisch gegenüber.
Michael Häberle - Piraten 23. April 2010 Verstoss melden
Eigentlich sind alle (grossen) Jungparteien gegen das Verbot, wenn es mir recht ist. Alle drei Digital Natives, Personen die nach 1980 geboren wurden, stimmten im Nationalrat gegen das Verbot. Es handelt sich um Wasserfallen FDP, Reimann SVP und Girod GPS.
http://www.parlament.ch/poly/Abstimmung/48/out/vote_48_2452.pdf Die Jungen sind vom Verbot betroffen, aber in erster Linie entscheiden die Alten darüber.
Seb B - Piraten 23. April 2010 Verstoss melden
@Piraten

Liebe Piraten

Mehrheitlich habe die Jungparteien Recht, jedoch in diesem Fall bin ich etwas anderer Meinung und sehe diesen wenigen Spielen etwas kritischer gegenüber.

Ich akzeptiere aber immer parlamentarische Entscheide, weil Sie demokratisch gefällt wurden.

Vielleicht sollten Sie dies auch tun.

Es ist zudem demokratisch, eine persönliche Meinung zu haben und diese auch zu vertreten.





Marcel Gygax - CVP 23. April 2010 Verstoss melden
@ Marcel Gygax
Nur stellen sich die "Alten" etwas ungeschickt an, in dem sie a) den Begriff "Killerspiele" verwenden (mit dem niemand was anfangen kann), b) eine Motion unterstützen, die Spiele verbieten möchten, es aber nur als Stossrichtung sehen (was niemandem klar ist), c) nicht wissen wie dann das Verbot umgesetzt werden soll (siehe Anti-Spam-Gesetz) und d) sich mit dem Medium nicht richtig auseinandersetzen möchten (sehen ist nicht gleich selber spielen!!).
Erik Beyer 23. April 2010 Verstoss melden
@Gygax Marcel:
"Ich akzeptiere aber immer parlamentarische Entscheide, weil Sie demokratisch gefällt wurden."

Klar, auch wir akzeptieren den parlamentarischen Entscheid. Was nicht heisst, dass man ihn nicht in Frage stellen darf. Einen solchen Entscheid in Frage stellen, weil man anderer Meinung ist, ist doch nicht undemokratisch. Die BV unterstütz das in Frage stellen sogar mit Art. 141 "Fakultatives Referendum". Würden alle so denken wie sie (parlamentarische Entscheide sind zu akzepiteren. Punkt), hätte es noch nie ein Fakultatives Referendum gegeben, welches eines der wichtigsten direktdemokratischen Insturment darstellt.
Seb B - Piraten 27. April 2010 Verstoss melden
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3 Kommentare
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Volkommen richtig fangen wir an mit einem Buch namens Bibel das Gewalt verherlicht und seit es die CVP gibt niemals bekämpft wurde. Oder wie währs mit den vielen Pädophilen Kirchenhäupter die seit Jahren Ihr Unwesen treiben Sind Sie dabei Frau Amacker? Ich liebe Politiker mit Aussagen die rein gar nichts Aussagen. So und ich geh jetzt Einkaufen den gemäss Ihrem Parteikollegen Gygax gibts dafür Bonuspunkte in meinem realen Politikspiel.
Patrik Hafner - Piraten 22. April 2010 Verstoss melden
Frau Amacker,
wo ist den der richtige Ort?
Ab wann muss die Gesellschaft eingreifen (jetzt mal bezogen auf Gewalt)?
Michael Häberle - Piraten 23. April 2010 Verstoss melden
Abgesehen vom "richtigen Ort" - wer ist die Gesellschaft? Man kann nicht alles und immer der "Gesellschaft" anhängen, denn so ist niemand und nie für irgendetwas verantwortlich.

Freiheit und Verantwortung liegt in der Macht des Einzelnen, der Verantwortung tragen muss, dass ihm "Untergebene" (Kinder, Schüler/Studenten, Kirchgänger, etc.) eine korrekte und sichere Erziehung geniessen können. Und wenn Eltern in ihrer Erziehung Gewaltspiele (was ja hier zur Diskussion steht) dulden, haben sie eben die Verantwortung, diese selbst auch zu spielen, damit sie mit ihren Sprösslingen die Themen besprechen und ausdiskutieren können, damit diese nicht auf das falsche Gleis geraten, was nachher wieder der "Gesellschaft" angelastet werden kann.
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 3. Mai 2010 Verstoss melden
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Wunderbar! Dank "20minuten" (heute, 22.4.) wissen wir also, dass das "Gamen" auch noch für die Rückenprobleme der Jugendlichen verantwortlich ist. Nun wird also auch noch diese "Sau durchs Dorf gejagt" und Computergames bieten sich ja offenbar generell ideal als Sündenbock für sämtliche "Jugendprobleme" an.
Aber es ist typisch: wer den "20minuten"-Artikel genau gelesen hat, wird mit Erstaunen festgestellt haben, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Gamen und den Rückenproblemen gibt. Es wird nicht einmal irgendeine Studie zitiert, was sich ansonsten meist anbietet. Aufgrund der "20minuten"-Argumentation könnte man den TV-Konsum (das machen übrigens immer noch mehr Jugendliche als Gamen...) oder auch die Stühle in den Schulen verantwortlich machen...Also bitte: endlich mehr Differenzierung beim Thema "Computergames" - und natürlich keine Verbote!
6 Kommentare
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Herr Vatter, Sie haben vollkommen Recht - nur leider wird Ihr Wunsch nicht in Erfüllung gehen. Mit den Gewaltspielen haben einige ihren idealen Sündenbock und Lieblingsgegner gefunden; einen Gegner, der keine übermächtige Lobby hinter sich hat und nicht seit Jahrzehnten in der Kultur verankert ist. Wie schon Filme, Comics, Heavy-Metal-Musik früher...
Thomas Riediker - Präsident GameRights.ch, Parteilos 22. April 2010 Verstoss melden
...allerdings, Herr Riediker! Nun - so schnell gebe ich nicht auf. Als Verantwortlicher für "Public Affairs" bei Pro Juventute werde ich mich jedenfalls weiter dafür einsetzen, dass man in unserer Gesellschaft anders mit Computergames umgeht...Aber offenbar braucht das Kulturgut "Games" noch einige Zeit, sich in unserer Gesellschaft zu etablieren - aber dann findet sich mit Sicherheit der nächste Sündenbock...es ist doch zum Heulen, wie wenig Leute bereit sind, sich mit einer offenen Grundhaltung und differenziert mit gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen!
Matthias Vatter - GLP 22. April 2010 Verstoss melden
Wir bei GameRights sind ebenfalls an der selben Sache dran, unter anderem.

"es ist doch zum Heulen, wie wenig Leute bereit sind, sich mit einer offenen Grundhaltung und differenziert mit gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen! "

100% Zustimmung.
Thomas Riediker - Präsident GameRights.ch, Parteilos 22. April 2010 Verstoss melden
Als nächstes sind Videospiele Schuld am Golfkrieg und an Masern.Es ist nur noch lächerlich. Der Löffel ist ja auch an der Fettleibigkeit Schuld - ist klar!
Dino Ebener 22. April 2010 Verstoss melden
Gewisse autoerotische Handlungen sollen ja auch zum Schwinden des Rückenmarks führen. ;-D
Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 24. April 2010 Verstoss melden
und in der Schule muss man zum Glück ja auch nicht sitzen.;-) @Dino Ebener: super Vergleich!
Pia Fankhauser - Landrätin, Mitglied VGK, SP 25. April 2010 Verstoss melden
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Meiner Meinung nach gibt es diverse Verbote, die sehr sinnvoll sind, dazu gehören natürlich das Verbot von bestimmten Waffen und das Verbot von Drogen.
Neben diesen wichtigen Verboten gibt es Verbote, die nichts anderes als Unfug sind.
Wir sollten aufhören zu denken, dass jeder Gewaltspielespieler eine Gefahr darstellt. Es gibt bestimmt gestörte Persönlichkeiten, die Amokläufe verüben, doch zu denken, dass sie dies nur wegen gewissen Killerspielen tun, ist nicht nur naiv, sondern auch gefährlich. Gefährlich desswegen, weil man die Augen verschliesst vor den Ausgrenzungen und Disskrimminierungen, von denen diese Leute in den Amoklauf getrieben wurden.
Wir sollten höchstens mehr Wert darauf legen, dass Jugendliche und Kinder nicht an diese Spiele kommen, genauso wenig wie an Alkohol und Droge.
Doch ein generelles Verbot macht uns das Leben nicht leichter und löst keine Probleme.
1 Kommentar
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Übertrage doch diese Meinung auch auf deine Standpunkte in der ganzen Canabis- Diskussion. Denn da geht es um genau das gleiche. Ein Verbot und die ständige Krimminalisierung all dieser Bereiche hat keinen Sinn, nein, wir sollten endlich beginnen an der Wurzel zu arbeiten. Und um legalen Zugang zur Wurzel zu haben, muss der Markt "entkrimminalisiert" werden.
Egal ob bei Killergames, Cannabis oder Internetdownloads... Was nicht mehr im dunkeln versteckt wird/werden muss, kann auch von offizieller Seite einfacher angegengen werden.
Roger M Mellert - BDP 3. Mai 2010 Verstoss melden
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