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Mich schaudert es jeweils, wenn ich kleine Kinder mit Spielzeugpistolen durch die Gegend rennen sehe und sie auf Spielkameraden zielen. Ich finde es unverantwortlich von Eltern, die so etwas zulassen, ohne eine ethische Diskussion mit den Kindern zu führen.

Ein Verbot von Spielzeugpistolen fände ich aber den völlig falschen Ansatz, weil es den Eltern die Verantwortung für die Erziehung wegnimmt. Und weil es eine Bevormundung von älteren Jugendlichen und Erwachsenen wäre, die mit solchen Spielzeugen und Softguns durchaus umgehen können.

Genau das Gleiche gilt für Egoshooters. Ich bin fassungslos darüber, wie viele Leute aus allen politischen Parteien solche Games verbieten möchten, und frage mich, ob diese denn zum Beispiel Spielzeugpistolen so viel harmloser finden. Ein Spiel mit Spielzeugpistolen ist doch viel realitätsnaher als eine blosse Darstellung auf dem Bildschirm.
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Bin auch immer schockiert, wenn ich ca. 8-jährige Knirpse mit Plastik-Kalaschnikows rumlaufen sehe (Frage: Ist ein Schwert besser?). Wurde der Verkauf von Waffen-Kopien an Chilbis nicht mal untersagt? Kann grad nichts dazu finden.
Erik Beyer 26. März 2010 Verstoss melden
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Das ist genau richtig! Eltern, Verwandte, Lehrer und alle Erwachsenen im Umfeld der Kinder müssen wieder lernen Verantwortung zu übernehmen. Und diese nicht einfach auf den nächsten abzuschieben!
Daniel Wyss - CVP Stadt Bern Vizepräsident, CVP 30. März 2010 Verstoss melden
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Grunsätzlich finde ich ein Verbot von Killergames der richige Weg. Denn: Ich erlebe es auch in meinem Umfeld was Killergames ausmachen. Die Leute haben ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Dazu kommt noch das solche Games auch sehr süchtig machen.
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Spiele seien «nicht nötig» ist das absolut dümmste aller Argumente, die hier je gebracht wurden.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Ich verstehe den sinn dieser Games nicht. Was bringt es den SpielerInnen den ganzen Tag virtuell Leute zu erlegen? Und wenn sie mal ein par Sieler hören wie sie in der Freizeit sprechen. Dies ist zum Teil sehr beängsigend.
Andreas Schär - GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Ich vertraue natürlich deiner sorgfälltig geführten Studie... mit dir selbst als kontroll Gruppe. Aber seid wann hat sich das Bild der Gamer von langweilig, fett und nerdig zu krassen Gang-Mitglied geändert?

Find ich super das ich jetzt plötzlich zu den coolen Kids gehöre.

Vegetarier, Pazifist, UT und Gamer... ich bin ein Gewaltverbrecher! -.-
Alex Steiner 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Schär, ich finde Turnvereine auch nicht nötig, denn da wird oftmals Alkohol konsumiert nach dem "Training". Ich glaube, wir sollten diese verbieten.
Gewaltbeinhaltende Spiele machen nicht süchtiger als andere Spiele bzw. andere Konsumgüter. Sie vermischen hier zwei komplett verschiedene Themen.

Ich halte jetzt mal dagegen, indem ich sage, dass ca. 90% meiner Kollegen Killerspiele konsumieren oder konsumiert haben und keiner davon ist gewalttätig.
Erklären Sie doch etwas genauer, was sie in ihrem Umfeld wie genau erleben.
Michael H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
@Andreas Schä,: Es ist nicht nötig, dass Sie den Sinn dieser Spiele verstehen. Mangelndes Verständnis rechtfertigt kein Verbot!

Ich verstehe den Sinn von Fussballspielen auch nicht, will sie aber trotzdem nicht verbieten; selbst wenn es danach zu Krawallen kommen kann (was ja immerhin bei Spielen nicht der Fall ist).
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
"Was bringt es den SpielerInnen den ganzen Tag virtuell Leute zu erlegen?"
Es gibt auch Leute die nur einige Minuten Zeit damit verbringen taktisch den Gegenspieler zu besiegen. Ihnen nimmt man diesen Zeitvertreib mit einem Verbot auch weg.
Alex Steiner 26. März 2010 Verstoss melden
Wenn Leute in der Freizeit nur noch davon Sprechen welche Waffen sie gekauft haben und wie viele Kills sie geschaft habe, muss ich mich einfach Fagen ob dies noch normal sei. Oder wie würdde ich vom Dach des Gebäudes jemanden Killen.
Andreas Schär - GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Ja, so einen kenne ich auch. Doch der ist im Schützenverein und kein Gamer.
Alex Steiner 26. März 2010 Verstoss melden
Ich bin leidenschaftlicher Computerspieler (auch wenn ich leider nicht oft Zeit dazu habe). Aber trotzdem würde ich
Andreas Schär nicht schlagen. Politisch bekämpfe ich ihn, wo ich nur kann. Persönlich würde ich versuchen, ihn mit Argumenten zu überzeugen. Aber «eine rein hauen» kommt für mich nicht in Frage, im Gegenteil, ich würde ihn gegen Martin Baumgartner verteidigen.

Ich hoffe, ich habe nicht schon wieder ein schönes Vorurteil der Fundamentalisten kaputt gemacht. ;-)
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Was mich brennend interessiert: Sie sagen, diese Spiele machen 'sehr süchtig' wie wird das gemessen? Was bezeichnen Sie als Sucht? Ist tägliches Nachrichten schauen auch eine Sucht? Sind nur Dinge welche nachweislich körperliche und geistige Schäden aufweisen eine Sucht? Ist Gewohnheit neu definiert und wird als Sucht bezeichnet? Für mich wirkt das wie ein unqualifiziertes Statement und mit dem hat es sich. Mich beängstigen andere Sachen/Leute mehr, jene welche permanent gemobbt und als Aussenseiter bezeichnet werden, die zurückgezogen Leben müssen und niemanden zum reden haben. Kurzum: Die Opfer unserer elitären Gesellschaft. Wenn Leute 'austicken' hängt da mehr dran als Counter Strike aber das will partout nicht in die Köpfe der Menschen, weil es zu 'unbequem' ist - Spiele verbieten ist dagegen so einfach. Ich kann mich über so eine naive Weltanschauung nur belustigen.
Dino Ebener 26. März 2010 Verstoss melden
@ Andreas Schär
Das Hauptproblem der Egoshooter ist, dass diese rein subjektiv (also äusserlich auf den ersten Blick) für viele sehr schockierend ankommen "Action Szenen etc." und mit harter Sprache darüber diskutiert wird "habe den gekillt etc.". Ich kann absolut nachvollziehen, wenn Sie dies nicht anspricht. Ich bitte Sie aber mit ihren Kollegen zu sprechen, was sie denn so daran fasziniert und weshalb sie dies tun. Werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und gewinnen Sie einen objektiveren Eindruck.
Wenn jemand von und über Gewalt spricht, ist dies noch lange kein Beweis dafür, dass er diese in der Realität billigt oder gar auslebt. Eine solche Aussage ist aus dem Kontext gegriffen (wie man so schön sagt).
Ein Verbot für uns erwachsene Gamer ist radikal und verursacht heftige Reatkionen. Wie würden Sie reagieren, wenn es eine politische Gruppe schafft die Öffentlichkeit einseitig zu blenden und in Folge die Politik Ihnen ein liebes Hobby aus Unwissenheit verbieten will?
Reto Spinnler - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Dieselbe unsinnige Diskussion hatten wir schon hier, ausgelöst von Marcel Gygax: http://bit.ly/cWkAYX
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Ein Beispiel von gestern aus Deutschland dokumentiert auf traurige Weise Zusammenhänge zwischen Aggressionsverhalten, Sucht und brutalen Rollenspielen:
http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/8661917.htm
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 26. März 2010 Verstoss melden
Selber Kommentar, wie oben:

Aus dem Link, den Sie zitieren (im oberen Beitrag, nicht hier, aber zum selben Vorfall): «Hauptmotiv soll nach Polizeiangaben ein Streit um Online-Spiele gewesen sein. Die Frau [...] habe ihm seinen Laptop weggenommen, weil er in den letzten Monaten immer häufiger an Rollenspielen im Internet teilgenommen [...] habe.»

Es geht also um Online-Rollenspiele, wo Gewalt in der Regel eher moderat ist und überhaupt nicht im Mittelpunkt steht.

Herr Näf hat offensichtlich wirklich keinen blassen Schimmer von einer Ahnung.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Erstens war die Schwester der Vormund des volljährigen Täters, was ja nicht gerade alltäglich ist und dafür spricht, dass selbiger bereits vorher Probleme hatte.
"Die junge Frau sah demnach das Fachabitur ihres Bruders gefährdet, hatte Druck auf ihn ausgeübt und ihm letztlich den Computer abgenommen. Die Mutter der beiden lebt auf den Philippinen. Der Vater wohnt zwar in Wetzlar, hatte aber der Staatsanwaltschaft zufolge keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern."
Zeigt eindeutig auf, dass hier einiges im Argen lag in dieser Familie.

Zweitens haben wir es hier mit einem Suchtverhalten zu tun, was absolut in keinem Zusammenhang mit Killerspielen steht, sondern seperates Thema ist.
Sie vermischen hier absichtlich oder unabsichtlich die Themen Gewalt und Sucht. Desweiteren implizieren Sie, dass es sich um ein brutales Rollenspiel handelte, obwohl gar nirgends die Rede davon ist, um welches Rollenspiel (http://de.wikipedia.org/wiki/Rollenspiel_%28Spiel%29) es sich handelt.
Michael H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Meine Güte Herr Näf, die Tat "dokumentiert" also einen "Zusammenhang". Sie verwenden diese Begriffe ziemlich inflationär, wenn es ihnen in den Kram passt. Wie bereits dargelegt wurde geht es bei genanntem Fall um eine Suchtproblematik, welche mit der "Killerspiel"-Thematik an sich nichts zu tun hat, sondern eher im Zusammenhang mit anderen Suchtthemen (Alkohol-, Rauschgift-, oder Geltungssucht (mit dem Zaunpfahl wink...) zu behandeln ist.
Martin Häberli 26. März 2010 Verstoss melden
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Wie er im unteren Beitrag zeigt, hat Näf keine Ahnung, wovon er redet. Offensichtlich geht es nicht um die Sache, sondern nur um eine Ideologie, welche früher auch durch die Psychosekte «Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis» VPM vertreten wurde, deren ehemalige Mitglieder im «Vereinigung gegen mediale Gewalt» VGMG stark vertreten sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Leute unsere politische Agenda
dominieren.

Die SP sollte sich gut überlegen, ob sie wirklich diesen Leuten eine Plattform bieten will.

Telepolis - "Killerspiel"-Verbot in der Schweiz:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32238/1.html

20 Minuten Online - Psychosekte mischelt bei Game-Verbot mit - Schweiz:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/20238630

Der VPM in der Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_zur_F%C3%B6rderung_der_Psychologischen_Menschenkenntnis
3 Kommentare
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Grunsätzlich finde ich ein Verbot von Killergames der richige Weg. Denn: Ich erlebe es auch in meinem Umfeld was Killergames ausmachen. Die Leute haben ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Dazu kommt noch das solche Games auch sehr süchtig macht.
Andreas Schär - GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Alkohol kann auch süchtig machen und ist nicht verboten. Internet kann auch süchtig machen und ist nicht verboten. Das Suchtpotential ist kein Argument.

Ein erhöhtes Gewaltpotential findet man vor allem bei Sportveranstaltungen, wo es regelmässig zu Krawallen kommt, nie bei LAN-Parties wo «Killerspiele» gespielt werden. Das Märchen vom «erhöhten Gewaltpotential» wird auch durch andauernde Wiederholung nicht wahr. Aber viel wesentlicher ist: Selbst wenn es zu einer leichten Aggressivitätssteigerung käme (was wissenschaftlich umstritten ist), rechtfertigt das noch lange kein Verbot. Auch hier müsste man vieles anderes auch verbieten, z.B. Fussballspiele.

Warum sollen Computerspiele an viel strengeren Massstäben gemessen werden, wie alles andere? Warum kriegen Computerspieler nicht dieselben Rechte, wie Fussballfans oder Internetsurfer?

Ignoranz, Herrschsucht und Kontrollwahn sind für mich die einzigen Erklärungen für eine verbotsbefürwortende Haltung.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
"Es gab bisher keine einzige LAN-Party auf der Welt, an der nach übermässsigem und intensivem Egoshooter-Konsum Gewalt oder Krawalle ausgeübt wurden!" Ansonsten bitte ich die Befürworter eines Verbotes diese Aussage zu wiederlegen.
Hier noch eine witzige Reportage; Thema: "Polizei stürmt LAN-Party"
Reto Spinnler - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
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Wann endlich setzen Electronic Arts und andere auf witzige, detailreiche und strategisch anspruchsvolle Games, die ohne grausame Gewalt auskommen? Das könnte auch wirtschaftlich interessant sein, denn es würden auch Leute wieder ab und zu ein Game zocken, die nichts von den Schlächtereien am Bildschirm halten.
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Laut Rechenschaftsbericht hat die USK im Jahr 2009 insgesamt 3100 Spiele geprüft. Der Rechenschaftsbericht stellt klar:

a.) Mehr als 80% der Spiele haben eine Altersfreigabe von 0, 6 oder 12 Jahren erhalten.

b.) Weniger als 7% der Spiele haben keine Jugendfreigabe erhalten. Damit sind sie gemäss Einstufung der USK entweder ab 16 oder 18 Jahren freigegeben.

c.) "Shooter" haben gerade mal knappe 4.2% der geprüften Spiele ausgemacht.

d.) Geschicklichkeits-, Denk- und Arcadespiele machen bereits jetzt gut die Hälfte der Prüfungsverfahren aus.

Ihre Aussage, Herr Näf, ist schlicht und einfach falsch und widerspricht der Faktenlage. Den Rechenschaftsbericht können Sie unter http://www.usk.de/ abrufen.
Oliver aus Zürich - jf 25. März 2010 Verstoss melden
Kleine Korrektur: Unter b. ) sollte es heissen: "ab 18 Jahren freigegeben". "entweder ab 16 oder 18 Jahren freigegeben" sind insgesamt ca. 16% der Spiele.
Oliver aus Zürich - jf 25. März 2010 Verstoss melden
Wann endlich setzt *Hollywood* und andere auf witzige, detailreiche und *inhaltlich* anspruchsvolle *Filme*, die ohne grausame Gewalt auskommen? Das könnte auch wirtschaftlich interessant sein, denn es würden auch Leute wieder ab und zu *in ein Kino locken*, die nichts von den Schlächtereien *auf der Kinoleinwand* halten.

Ergo: Bitte auch Killerfilme verbieten!
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Wann endlich setzt *die Musikindustrie* und andere auf witzige, detailreiche und *inhaltlich* anspruchsvolle *Musik*, die ohne grausame Gewalt auskommt? Das könnte auch wirtschaftlich interessant sein, denn es würden auch Leute wieder ab und zu *vor den Radio locken*, die nichts von den *Prügeleien* am *Radio* halten.

Ergo: Bitte auch Killermusik verbieten!
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Und dann auch gleich Killergemälde, Killerfotos, Killerliteratur, Killertvnachrichten, Killer ... you name it.

Oder, um bei den Videospielen zu bleiben: Bitte auch Raserspiele verbieten!
Seb B - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
Ich weiss, man kann mit Fundamentalisten nicht diskutieren, aber nur um wenigstens den anderen hier zu zeigen, wie gross Roland Näfs Unwissenheit ist:

Aus der Wikipedia:

«Electronic Arts (EA) war bis zu der im Jahr 2008 erfolgten Fusion von Vivendi Games und Activision zu Activision Blizzard der weltweit größte Publisher und Entwickler von Computer- und Videospielen. EA ist vor allem für seine Sportspiele bekannt, publiziert aber auch zahlreiche andere Titel.»

Einige intelligente gewaltarme nicht-Sport Spiele:
* Die Sims
* SimCity
* Spore
* Little Big Adventure
* Harry Potter

Dazu kommen viele echte Spiele-Klassiker seit den 80ern.

Von wegen «grenzenlose Gewaltverherrlichung», Näf hat wirklich keine Ahnung, wovon er redet. Schade nur, dass man solchen Fanatikern wie ihm überhaupt Gehör schenkt, statt ihn zu ignorieren.

Liebe Politiker: Bitte ignoriert die Heile-Welt-Extremisten aus den Reihen des VPM zum Wohl der Schweiz!

http://de.wikipedia.org/wiki/EA_Games
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Diskutieren Herr Wäckerlin? Ich finde das ein ziemliches unsachliches Hickhack meine Herren von den Piraten;) Respektvoller Umgang mit dem politischen Gegner, und habe er noch so eine andere Meinung, sieht anders aus. Aber ich weiss nicht, ob dies in Eurem Parteiprogramm steht.

Nun zur Sache: Ich frage mich ernsthaft, ob ein Verbot etwas gegen gelegentlice schlechte Einflüsse dieser Spiele etwas bringt. Es ist eine Symptombekämpfung, welche das Problem nicht bei der Wurzel packt: Das Abnehmen des gesunden Menschenverstandes. Dieser kann nur gefürdert werden, wenn Kindern auch wieder von den verschiedensten Respekt- und Vertrauenspersonen von Klein auf Grenzen aufgezeigt werden.

Richtig, wenn man das verbieten würde, müsste das gleiche auch noch in ganz anderen Medien verboten werden.

Ich bin dafür, dass extrem krasse Gewaltspiele verboten werden, welche jeglichen guten Geschmackes wiedersprechen. Sonst bin ich gegen ein Verbot, da es meines Erachtens keine Probleme löst.
Philipp Schärf - Mitglied GLP Energiegruppe Kt. Bern, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Respekt muss man sich verdienen ... ;-)

Ja, richtig, ein Verbot ist eine *vermeintliche* Symptombekämpfung, welche das Problem nicht nur nicht bei der Wurzel packt, sondern vollkommen am Problem vorbei geht.

Ich bin entschieden dagegen, dass man den «Geschmack» (von wem auch immer) als Massstab für Verbote nimmt.

Auch bei anderen Kunstformen als Computerspielen ist «Geschmack» kein Argument für Verbote.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Schärf: Der persönliche gute Geschmack spielt hier eben gerade keine Rolle. Besonders brutale audiovisuelle Gewaltdarstellung ist bereits nach Art. 135 StGB verboten (das hätte übrigens auch Herr Näf rausgefunden, wenn er nicht offensichtlich zum Scheitern verurteilte Klagen angehoben hätte). Alles andere mag in den Augen des Einzelnen zwar "schlechter" Geschmack sein - aber eben doch zulässig.

Ich sehe das aber ansonsten gleich: Ein Verbot wäre letztlich Symptombekämpfung und würde keine Probleme lösen - und schon gar nicht die elterliche Verantwortung ersetzen.

Ich bitte Sie im übrigen, die Herren Piraten zu entschuldigen. Herr Näf stellt hier nun schon seit einiger Zeit und mittlerweile wohl bewusst tatsachenwidrige und falsche Behauptungen und Anschuldigungen in den Raum - und verweigert dann jegliche Diskussion darüber. Ich für meinen Teil verstehe deshalb die teilweise auch für meinen Geschmack etwas heftigen Reaktionen.
Oliver aus Zürich - jf 26. März 2010 Verstoss melden
Zur Zensur des Geschmacks, die gegen die Verfassung verstösst, habe ich mich da bereits geäussert: http://gewaltspiele.politnetz.ch/?page=2#beitrag2829
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
@Mark Wäckerlin: Das mag sein, aber der "gute Geschmack" bezüglich Diskussionskultur darf nicht verloren gehen...;)

Das mit dem Geschmack ist sone Sache, ich hab' mich da wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Ich habe eigentlich das gemeint, was in Art. 135 StGB steht. Das überzeugt mich. Fragt sich nur, wie das umgesetzt wird und wo die Grenzen gezogen werden.

@Oliver: Da muss ich gestehen, dass ich möglicherweise nicht die ganze Vorgeschichte mitbekommen habe...;)


Merci für die Inputs!

Philipp Schärf - Mitglied GLP Energiegruppe Kt. Bern, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Philipp Schärf: Was den Geschmack angeht: Manche Meinungen, die hier vertreten werden, sind meiner Ansicht nach nicht zu rechtfertigen. Besonders mühsam ist, dass gewisse Leute unbelehrbar denselben Unsinn wiederholen, alles mögliche durcheinander bringen, obschon die Faktenlage eigentlich recht eindeutig ist.

Nun ja, §135 ist gegeben. Das sollte als Verbot ausreichen. Für den Jugendschutz sorgt ja bereits PEGI. Wenigstens ist §135 so formuliert dass er eigentlich nur im Extremfall angewendet werden sollte. In der Praxis aber geht selbst §135 viel zu weit, so ist z.B. der Horror-Splatter-Film Tanz der Teufel Teil 1 in der Schweiz verboten, wofür ich gar kein Verständnis habe.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Ja, mit dem EA-Argument hat sich der wackere Krieger gegen die Game-Industrie (sic) selbst ins Bein geschossen. Gewaltig!

@Marc: Teufel - warum?
Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Schärf machen Sie sich mal nicht zuviele Gedanken um den Umgangston den einige Piraten anschlagen. Im Grundsatz sind das engagierte junge Leute, die eigendlich ganz nett sind solange Sie merken das man Ihren Anliegen auch mal zuhöhrt und sich Gedanken darüber macht was Sie eigendlich sagen. Im Uebrigen sprechen die auch mit Ihrem eigenem Vorstand ab und zu so (spreche aus Erfahrung). Wir pflegen halt allgemein eine sehr kontroverse Diskussionskultur, dazu gehöhrt es sich auch mal Luft zu verschaffen.

Herr Näf hat merhmals seit Beginn dieser Diskussion hier Falsche und nicht belegte Fakten in das Rennen gebracht. Die Piraten wiederlegten im Laufe der Zeit alle Falschfakten durch Richtige mit Quellennennung.
Herr Näf windet sich um die Diskussion und eröffnet einfach das nächste Thema mit noch schlimmeren Falschfakten.

Ich kann desshalb sehr gut nachvollziehen, das einige meiner Freunde das Bedürfniss haben das Sektenboot mit SP Segel zu Entern.
Patrik Hafner - Piraten 27. März 2010 Verstoss melden
Im übrigen sprechen Wir hier nicht von einem Kaugummi. Wir sprechen von einer direkten Kriminalisierung von 100000 Leuten die "Killerspiele" spielen.


Patrik Hafner - Piraten 27. März 2010 Verstoss melden
... und die auch nach einem Verbot Killerspiele spielen werden, dann erst recht! ;-)
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 27. März 2010 Verstoss melden
@Marc Wäckerlin: Das ist ja sowieso klar...;)

Dass die Emotionen hochgehen können ist klar, aber manchmal muss man sie ja nicht noch schüren, auch wenn einem gewisse Personen zur Weissglut treiben. Wir brauchen nicht noch mehr populistisches Getue in der Politik à la SVP, meine Meinung.
Gerade wenn man so stark mit Fakten und Quellen arbeitet wie Ihr, was ich ungemein schätze!


Aber lassen wir das Ganze doch, wir sind auf Sachebene ja gleicher Meinung;)

Ich wünsche Euch schöne Osterfeiertage...
Philipp Schärf - Mitglied GLP Energiegruppe Kt. Bern, GLP 29. März 2010 Verstoss melden
Danke gleichfalls.

Gewisse Personen, wie Näf sollte man einfach nicht ernst nehmen. Die Tragik liegt aber darin, dass er und Allemann eben mit ihrem Unsinn auch noch durchkommen.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 29. März 2010 Verstoss melden
Ich kann den Umgangston der Piraten absolut verstehen. Roland Näf ist ja sowieso schon lange zu feige um mitzudiskutieren, da er selbst am besten weiss, was für Lügen er verbreitet.
Ich teile die Emotionen der Piraten, die ein Hetzer wie Roland Näf auslöst.

In seinem neuesten Beitrag benutzt er einen tragischen Vorfall als Waffe für seinen Kreuzzug gegen Videospiele.
Ironischerweise schiebt er die Schuld des Vorfalls auf ein Rollenspiel und verschliesst somit die Augen vor den eigentlichen Problemen, die diese Familie schon jahrelang hatte und schlussendlich zu diesem Unfall führten.
Michi Spring 31. März 2010 Verstoss melden
... und ignoriert die Tatsache, dass das Rollenspiel vermutlich jugendfrei und kaum blutig war, wie das bei Rollenspielen oft der Fall ist ...

Aber eben, ich sag's nochmals: Mit Extremisten kann man nicht diskutieren, schon gar nicht, wenn sie Kontakt zu einer (ehemaligen) Psychosekte (VPM) halten.

Das Klügste wäre, die Leute der VGMG zu ignorieren. Leider haben Stände- und Nationalrat das noch nicht begriffen.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 31. März 2010 Verstoss melden
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Ich habe noch nie erlebt, dass nach einer Lan-Party die Gamer in Horden durch die Stadt gezogen wären und sich Krawalle mit der Polizei geliefert hätten. Aber gewalthaltlige Computerspiele will man verbieten, weil sie angeblich die Aggressivität fördern würden! Wenn schon müsste man Fussballspiele verbieten, denn hier ist die Aggressivität in wesentlich höherem Masse eindeutig vorhanden und Gewalt ist nicht virtuell, sondern real.

Trotzdem ist die Gesellschaft bereit, Fussball zu akzeptieren. Genauso verlange ich, dass die Gesellschaft gewalttätige Computerspiele toleriert!

Selbst wenn also Computerspiele die Aggressivität steigern würden, was unter Wissenschaftlern höchst umstritten ist, wäre das noch lange kein Grund für ein Verbot.
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Fussball macht eindeutig nicht aggressiv, ausser vielleicht die armen Jungs, die nicht mitspielen dürfen. Vielmehr erhalten ein paar wenige Enttäuschte die Gelegenheit, in der Anonymität der Grossveranstaltung ihre Wut zum Ausdruck zu bringen. Anderseits wirken Killergames bei ähnlichen persönlichen Situationen verstärkend, wie der Bericht des Bundesrates überzeugend darlegte. Wie schön, wenn all die Jugendlichen in ihrer Freizeit Fussball spielten, statt am Bildschirm zu erstechen, Köpfe abzuschlagen oder den Opfern das Gehirn aus dem Kopf zu schiessen.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Fussball macht eindeutig nicht aggressiv, ausser vielleicht die armen Jungs, die nicht mitspielen dürfen. Vielmehr erhalten ein paar wenige Enttäuschte die Gelegenheit, in der Anonymität der Grossveranstaltung ihre Wut zum Ausdruck zu bringen. Anderseits wirken Killergames bei ähnlichen persönlichen Situationen verstärkend, wie der Bericht des Bundesrates überzeugend darlegte. Wie schön, wenn all die Jugendlichen in ihrer Freizeit Fussball spielten, statt am Bildschirm zu erstechen, Köpfe abzuschlagen oder den Opfern das Gehirn aus dem Kopf zu schiessen.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
@Roland Näf: Da sieht man, wie einseitig Sie die Welt sehen. Typisch für Fundamentalisten. Wenn Fussball nicht aggressiv macht, woher kommen dann die Hooligans? Ach ja, das sind ja sicher heimliche Killerspieler. Die gehen nur extra zum Fussballspiel, um ihre Aggressionen dem Fussball in die Schuhe zu schieben ...

Wenn Basel gegen Zürich spielt gibt es Ihrer Meinung nach also keine Aggressionen? ich dachte ja schon immer, dass Sie reichlich weltfremd sind, aber nun übertreiben sie es doch ein wenig.

Darf ich aus Ihrer Antwort entnehmen, dass gemäss VPM-Ideologie in Ihrer Schwarz-Weiss-Welt der Fussball zum Guten gehört?
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
Eigentlich müsste es ja an LAN-Partys pausenlos zu Schiessereien, Messerstechereien oder Massenschlägereien kommen - ich habe das noch nie erlebt, komisch nicht wahr?! Was für eine Erklärung gibt es dafür?
Dino Ebener 25. März 2010 Verstoss melden
Ich spielte ja schon einige "Killerspiele". Ich hab trotzdem noch niemandem den Kopf abgeschlagen oder das Gehirn aus dem Kopf geschossen. Sowas nennt man in der Spielersprache Kopftreffer oder Körpertreffer. Das alleine zeigt schon das Wir sehr stark zu Ihren Worten differenzieren. Ausserdem quillt da kein Gehirn raus oder sonstiges komisches abartiges Zeugs was Sie hier ablassen. Machen Sie entlich Nägel mit Köpfen (sprichwörtlich) und legen Sie Fakten auf den Tisch. Nennen Sie die Namen der Games die Sie ansprechen, alles andere ist reine Panikmache und wird Sie und Ihre Partei in Zukunft Sitze kosten.
Patrik Hafner - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
@Roland Näf: Fragen Sie mal einen 5.-Liga-Schiedsrichter, ob Fussball aggressiv macht. Diese brauchen ja einen Personschutz.

Wenn man eine Studie machen würde, ob ein Fussballspiel aggressiv macht – man könnte das problemlos nachweisen, wenn man will. Fussball macht eindeutig aggressiv, sowohl Zuschauer wie Spieler.
David H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Die Aggressivität der Zuschauer bei Sportanlässen ist imo deutlich höher als bei LAN-Parties (inkl. Teilnehmer selbst). Warum wohl? Weil man bei Computergames nicht tricksen kann (Wall-Hack usw.), und alles schwarz auf weiss ist. Ein Schubsen ist nicht möglich, fiese Schwalben auch nicht. Wer gewinnt, ist einfach besser, punkt.

Das ist eine der Faszinationen von Games, jeder hat dieselben Chancen, egal ob 180kg schwer oder 1.50m gross, jeder kann sich beweisen, egal in welchem Genre.

Ich habe noch nie Aggressivität nach einem Game erlebt. NUR in folgenden Fällen:
- Das Level ist zu schwer
- Ich habs selbst vermasselt, komme nicht weiter
- Das Spiel hat einen Bug, ich muss von vorne beginnen
- Das Spiel stürzt ab, kurz bevor ich ein superschweres Level hätte schaffen können
- Die Installation eines Patches macht alles schlimmer, zerschiesst meine Spielstände

Ich glaube viele erkennen manche Situation wieder :).
Erik Beyer 26. März 2010 Verstoss melden
Ein Fussballspiel macht deutlich aggressiver, ganz einfach aus dem Grund, weil es in der Realität stattfindet und mit allen Sinnen wahrgenommen wird. Die Gewalt am Bildschirm wird aus der Distanz betrachtet, man kann zwar in die Welt bis zu einem gewissen Grad eintauchen, aber das Geschehen ist und bleibt virtuell, und wird im Gehirn auch nicht mit der Realität verknüpft. Fazit: Aus dem Dunstkreis von Fussball/Sport entsteht deutlich mehr reale Gewalt als von "Killerspiel"-Spielern. Dies zeigt doch auf, wie absurd der Gedanke an so ein Verbot überhaupt ist.
Martin Häberli 26. März 2010 Verstoss melden
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12 Kommentare
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Welche dieser Spiele haben sie selbst gespielt?
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
Dieser Frage möchte ich mich anschliessen, Herr Jenk. Ihr Votum deutet zumindest eigene Erfahrungen mit "brutalsten Killergames" an.
Oliver aus Zürich - jf 25. März 2010 Verstoss melden
Wer welches Game wie lange gespielt hat, dürfte weniger relevant sein als die Frage, warum Sie es nötig haben, stundenlang am Bildschirm zu töten und zu quälen.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Da fragt man sich wer den Bezug zur Realität verloren hat wenn sie von töten und quälen sprechen. Sie schmeissen permanent die Gamer in einen Topf was respektlos und arrogant wirkt. Sie sprechen über Dinge welche sie vom Hören-sagen kennen als wäre es ihr täglich Brot. Das ist an Heuchelei kaum zu überbieten.
Dino Ebener 25. März 2010 Verstoss melden
Wer etwas kritisiert sollte wenigstens ansatzweise Ahnung haben von was er da spricht und nicht einfach nachplappern was andere erzählen. Geschieht leider viel zu oft und plötzlich sind die Leute dann überzeugt, dass man in Counterstrike Grossmütter und Kindern umbringen und in GTA Frauen vergewaltigen kann. Hätte man sich auch nur eine Stunde mit dem Spiel auseinander gesetzt, wüsste man, dass das alles Humbug ist.
Michael H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Ihr absolutes Recht, Herr Jenk, diese Spiele als krank zu bezeichnen.

Ich persönlich finde beispielsweise die röm.-kath. Kirche, welche unter anderem Kondome, Abtreibungen, Homosexualität ablehnt oder gar als Sünde betitelt oder Frauen unterdrückt etc., als krank. Doch deswegen gleich diese Religion für mündige Erwachsene verbieten? Und alle Katholiken in einen Topf werfen?
Seb B - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Ich töte und quäle gern am Bildschirm, weil ich es in der Realität weder tun kann noch will. :-)

Was die Heile-Welt-Fundamentalisten nicht begreifen wollen: Das Töten und Quälen steht nicht im Vordergrund, ist aber trotzdem wichtiges Beiwerk. Je extremer, je absurder, desto besser.

Für mich ist bei einem Spiel die realistische Grafik sehr wichtig. Dazu gehört nun mal, dass Blut spritzt und Körperteile auseinander fliegen.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
In den meisten Spielen wird der Spieler vom Computergegner gequält und beschossen und muss zusehen, wie sein Volk gefoltert und ermordet wird. Dies kennen wir ja auch aus Büchern und Filmen, nix neues.

Es gibt einige Filmumsetzungen, bei welchen die Geschichte, die Gegner, die Standorte, alles genau wie im Film nachgebaut wurden. Optisch, akustisch, physikalisch unterscheiden sich Games fast nicht mehr (nur realistisch werden und sollen sie nie sein).

Glauben Sie, dass wenn Sie einen Film sehen, dass Sie keine negativen Emotionen gegen das Böse haben? Ein Game setzt diese Emotionen, anstatt sie in Gedanken zu belassen, lediglich auf einen kleinen Mausklick um.

Der Gewaltgrad und die realistische Darstellung wird in Games NIE diejenige der Realität erreichen. Games sind ABSTRAKT, die Inhalte gibt es nicht. Leute, die sagen "dann setzt er das Gelernte in die Realität um", haben NOCH NIE richtig gespielt.

Krank finde ich Filme wie SAW, Hostel, Kill Bill, somit Ansichtssache.
Erik Beyer 26. März 2010 Verstoss melden
Nein Herr Näf, die Frage ist durchaus berechtigt. Wer solche Aussagen/Fragen in die Welt herauslässt, sollte sich zumindest minimal mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
Martin Häberli 26. März 2010 Verstoss melden
Es geht zu oft vergessen, dass diese Spiele eine Geschichte erzählen oder vermitteln. Es wieder ignoriert, dass man die Spiele genau deswegen oder wegen der Herausforderung spielt.

Die meisten Spieler sind damit beschäftigt die Geschichte zu verstehen/erleben oder die Herausforderung zu meistern. Sie haben selten die Gewalt vor Augen. Das ist etwas, was hier viele nicht verstehen können.

Ein Spieler, der gerade aktiv spielt, wird den Gewaltgrad oder die Blutmenge nicht mal wirklich wahrnehmen. Ein Zuschauer hingegen schon (da dieser nicht damit beschäftigt ist die Herausforderung zu bewältigen).

Solange man also diese vermeintlich "äusserst brutalen Spiele" nicht ausgiebig selber gespielt hat und dementsprechend nicht verstehen kann, dass die Gewalt nur ein Stilmittel im Spiel darstellt und meistens nicht "direkt" wahrgenommen wird ...

Solange sind Aussagen wie von Herr Jenk nichts weiter als Moralvorstellungen einer Privatperson
Adrian A 27. März 2010 Verstoss melden
@Erik Beyer: Hostle ist definitiv jenseits meiner Vorstellung von gutem Geschmack. Ich habe es nicht geschafft, den Film in einem Anlauf zu schauen, mir wurde übel. Trotzdem habe ich ihn in einem zweiten Anlauf fertig geschaut. Saw, na ja, ist grenzwertig, es gibt aber eindeutig zu viele Folgen davon; einmal ist die Geschichte ja noch spannend. Kill Bill fand ich nicht speziell geschmacklos, der Film hat eine gewisse Ästhetik und Spannung.

Und so sind die Geschmäcker verschieden. Daher darf man nie mit «gutem Geschmack» argumentieren, wie Evi Allemann das tut. Denn das wäre der Versuch, den eigenen Geschmack allen anderen aufzuzwingen.
Marc Wäckerlin - kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten 27. März 2010 Verstoss melden
Mittlerweile sind 3 Tage vergangen und keine Antwort von Herrn Jenk auf meine Frage "Welche dieser Spiele haben sie selbst gespielt?".
Sehr schade, aber symptomatisch für die Diskussion.
Michael H - Piraten 29. März 2010 Verstoss melden
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16 Kommentare
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Ich fasse mich ganz kurz:
Warum?
Warum müssen diese Spiele ihrer Meinung nach verboten werden?
Was sind ihre Argumente dafür?
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
@Michael Häberle, Killergames sind gemäss Studien ein Risikofaktor für die Ausübung von Gewalttaten. Daneben frage ich mich, warum die Verherrlichung von Gewalt, an der virtuell aktiv teilgenommen wird, überhaupt Unterstützung findet. Gewalt ist für mich, ob real oder virtuell, ein Nulltoleranzbereich.
Andreas Blaser - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Also sind sie auch gegen James Bond, Herr der Ringe oder Pans' Labyrinth (die beiden letzten Filme gewannen Oscars)?
Was sagen sie zu den Studien, welche belegen, dass Spiele eben kein Risikofaktor sind und auf welche Studien beziehen sie sich bei ihrer Aussage?
Die Faktenlage ist auf keinen Fall so eindeutig wie immer wieder von "Killerspielgegnern" behauptet wird. Häufig wird auch der Fehler gemacht, dass man über Killerspiele im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen spricht. Dies ist absolut fahrlässig, da diese Spiele eben NICHT für diese Zielgruppe konzipiert sind. Mit einem Verbot werden aber erwachsene Menschen bevormundet.

Ist die Ausübung von Gewalt bereits eine Verherrlichung ebendieser?
Es gibt einige Spiele, welche gewaltätig sind, aber diese Gewalt wird keineswegs so unreflektiert wiedergeben wie vielmals behauptet. ( Als Beispiel seien hier Dragon Age (ab 18) oder Max Payne (ab 18) genannt)
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
Nachtrag:
Wie kommt es dann, dass es bereits vor der Ära der Videospielen zu zahlreichen Amokläufen an Schulen kam?
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
@Michael Häberle:
1. Killergames sind einer von mehreren Risikofaktoren. Selbstverständlich gibt es auch Gewalttaten ohne Killergames.
2. Es gibt selbstverständlich auch gewaltverherrlichende Filme, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Im Film nehme ich passiv am (sinnlosen) Geschehen teil, im Killergame bin ich Aktuer und beeinflusse das Geschehen. Man wird zum virtuellen Täter.
Andreas Blaser - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Herr Blaser: Gewalt ist für sie kein "Nulltoleranzbereich". Ansonsten würden sie eben auch Filme (etwa Fellinis Satyricon) oder Bücher (etwa Homers Ilias) wegen deren expliziten Gewaltdarstellung verbieten wollen.

Sie haben sich schlicht und einfach dafür entschieden, dass Gewaltdarstellung im Medium "Videospiele" nicht in Ordnung sein soll, in allen anderen dafür schon. Eine Begründung dafür liefern Sie nicht.

Insbesondere geht der Vorwurf der "virtuellen Täterschaft" fehl: Der Videospieler weiss eben gerade sehr genau, dass es nur ein Spiel ist. Die eigene Aktivität am Controller erinnert den Spieler mit jedem Tastendruck auf's Neue daran. Das angebliche "Nicht-Unterscheiden-Können" findet nur in den Köpfen des unwissenden Betrachters statt.

Nicht zuletzt sollten Sie nicht vergessen, dass es hier um ein Verbot für Erwachsene geht, denen Sie ihre moralistischen und heuchlerischen Vorstellungen von "Nulltoleranz" gegenüber Gewalt aufdrücken wollen.
Oliver aus Zürich - jf 25. März 2010 Verstoss melden
@ Oliver aus Zürich - jf: Lesen Sie doch bitte meinen obenstehenden Beitrag bis zum Schluss, da finden Sie meine Begründung. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass wir uns schon bei der Frage umd die Atomenergie "historisch" gestritten haben. Wahrscheinlich liegt zwischen Bern Ost und Zürich West eine virtuelle Sprachgrenze. Es gelingt mir schlicht nicht, Ihren skurilen Gedankengang nach zu vollziehen.
Andreas Blaser - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Dann also nochmals ganz einfach:

a.) Sie begründen nicht, sie behaupten.

b.) Ihre Behauptung vom Unterschied zwischen Filmen und Videospielen stimmt so nicht (und das wage ich aus eigener Erfahrung zu behaupten). Und selbst wenn: Ein solcher Unterschied würde ein Verbot nicht rechtfertigen können. Als unbewiesener "Risikofaktor" ist der Konsum nicht altersgerechter Videospiele neben schwerer psychischer Vorbelastung, sozialer Ausgrenzung oder schweren familiären Problemen schlicht nicht relevant - oder aber lediglich symptomatisch.

c.) Ihr Gedächtnis lässt Sie nicht im Stich. Sie haben bereits anderenorts aus Ihrer Abneigung gegen "Bern Ost" keinen Hehl gemacht, den Jungfreisinn als asoziale Abzockerbande dargestellt und so versucht, einer Diskussion aus dem Weg zu gehen. Ich verstehe das im vorliegenden Fall aber durchaus: Es lässt sich ja schlecht wegdiskutieren, dass "Nulltoleranz gegenüber Gewalt" eigentlich keine Unterscheidung zwischen verschiedenen Medien zuliesse.
Oliver aus Zürich - jf 25. März 2010 Verstoss melden
a., b.) Ihre Argumentation entpuppt sich als haltlose Hypothese. (Behauptung = Gegenbehauptung)

c.) Ihre Äusserung"den Jungfreisinn als asoziale Abzockerbande" stammt nicht aus meinem Vokabular. Vielleicht ist Ihre Aussage als Voraussage für die Zukunft des if zu verstehen: Was nicht ist kann ja noch werden......
Andreas Blaser - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
@Andreas Blaser: "gemäss Studien". Gibt es auch ein Paper dazu? Mich würden die Messmethoden, die Diskussion und die Resultate interessieren.
Markus Graf - Parteilos 25. März 2010 Verstoss melden
Herr Blaser, können Sie mir noch folgende Frage von vorher beantworten:
"Also sind sie auch gegen James Bond, Herr der Ringe oder Pans' Labyrinth (die beiden letzten Filme gewannen Oscars)?"
Konsequenterweise müsste dies der Fall sein, wenn sie bei Gewalt Nulltoleranz unterstützen. Die Folge wäre aber, dass sie Filmen mit gewalttätigen Inhalten eigentlich jegliche Kunstform absprechen. Ebenso betroffen wäre Musik
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
@Markus Graf: Titel der Studie "Mediennutzung, Schulerfolg, Jugendgewalt und die Krise der Jungen 1"
von Thomas Mößle, Matthias Kleimann, Florian Rehbein und Christian Pfeiffer: http://www.vgmg.ch/forschung/studie_kfn.pdf
Andreas Blaser - Grossrat Bern, SP 25. März 2010 Verstoss melden
Etwas von Christian Pfeiffer zu verlinken ist mal milde ausgedrückt töricht. Er behauptet ja auch, dass Videospiele an der Rocker-Gewalt a la Hells Angels schuld ist. Klar, Videospiele sind der neue schwarze Mann - als nächstes sind sie auch noch schuld am 1 und 2 Weltkrieg.

Es gibt etliche Studien die sich auf beide Seiten schlagen, habt ihr euch jemals Gedanken gemacht wieviele brutale Straftaten es in Deutschland gibt (Europaweit den schärfsten Jugendschutz) im Vergleich zur Schweiz?
Dino Ebener 25. März 2010 Verstoss melden
Wenn Sie auf Studien verweisen, dann haben sie hoffentlich auch:
http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=27051
oder
http://www.grandtheftchildhood.com/
berücksichtigt oder bevorzugen sie die selektive Akzeptanz von Studien, solange sie mit den eigenen Vorstellungen im Einklang sind?
Adrian A 25. März 2010 Verstoss melden
Wir können uns jetzt auch Studie um Studie um die Ohren schlagen.
Und ja Christian Pfeiffer ist nicht der "Sauberman", für welchen er sich gerne ausgibt und ein Fachmann ist er, wie er in Fernsehsendungen (z.b. Hart aber fair, wenn ich nicht irre) schon bewies, auch nicht gerade.
Fakt ist aber, dass die meisten "Anti-Killerspiele" Studie immer von Jugendlichen und Kindern sprechen. Die Spiele sind aber alle ab 18.
Warum muss es dann auch für Erwachsene verboten werden?
Michael H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Blaser verlinkt Pfeiffer? Zeugt nicht gerade von ernsthaftem Auseinandersetzen mit dem Thema. Hm, aber als Wahlhilfe nützlich, danke.
Martin Häberli 27. März 2010 Verstoss melden
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9 Kommentare
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Babys spielen keine Gewaltspiele. Und Jugendliche brauchen keinen bevormundenden staatlichen Babysitter – sondern Erwachsene, die sich mit ihnen auseinandersetzen und auch mal Grenzen setzen.

Und wie kommen Sie darauf, dass sie es in der Realität spielen? Wie viele Amokläufe von Jugendlichen gab es denn in der Schweiz bisher?

Sie generalverdächtigen und verunglimpfen friedliche Gamer als potenzielle Killer.
David H - Piraten 24. März 2010 Verstoss melden
Die Rede ist hier von GEWALT-Spielen, oder?
Und einen Babysitter brauchen nicht nur Babies - sondern auch Kinder, deren Eltern grade nicht zu Hause sind und man froh ist, die Kids am Computer beschäftigen zu können. Es geht hier nicht um die Frage, wie viele Erwachsene solche Games spielen, die dann reflektiert damit umgehen können, sondern die Frage lautet, wie viele Kinder un Jugendliche an solche GEWALT-Spiele geraten, gerade weil es eben leider viele Menschen gibt, die deren Wirkung verharmlosen...
Felicia Solothurnmann - GLP 24. März 2010 Verstoss melden
Elternverantwortung nicht wahrnehmen und dann über Jugendgewalt jammern?
Oliver aus Zürich - jf 24. März 2010 Verstoss melden
@Felicia Solothurnmann: Und was ist denn die Wirkung? Kleine Hörempfehlung: http://www.drs4news.ch/www/de/drs4/sendungen/de/drs4/sendungen/wissenschaft-drs-2/2803.bt10128232.html
David H - Piraten 24. März 2010 Verstoss melden
Die Anzahl Amokläufe in der Schweiz ist hier kein Thema. Um aber doch noch kurz dabei zu bleiben: Diverse Amokläufer konnten ja als Gamer "überführt" werden. Wie diese Personen ohne Gewaltspiele mit ihren Problemen fertig geworden wären, wird man nie wissen. Verallgemeinern lässt sich der Einfluss von Gewaltspielen nicht.

Kinderbetreuung (Babies, Junioren, Teens) muss in der Tat koordiniert werden - und die Hauptverantwortung tragen die Eltern. Beim Einsatz von Babysittern (für Kinder aller Altersstufen) muss das Thema von den Eltern mit den Sittern angegangen - und selbstverständlich auch kontrolliert - werden.

@ David H: "Und wie kommen Sie darauf, dass sie es in der Realität spielen?" - dafür gibt's genügend Beispiele - jeden Tag in den Medien - Übergriffe von Jugendlichen auf Unbeteiligte (wobei, wie gesagt, nicht alle Übergriffe auf Gewaltspiele beruhen, aber sicher zu einem Teil!).
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 25. März 2010 Verstoss melden
Aufgrund welcher Information basiert ihre Aussage, dass Gewalttaten aufgrund Killerspielkonsum stattfanden?

Wenn Sie sich die Statistik zum Game-Konsum anschauen, ist es nicht verwunderlich, dass unter den Amokläufern Spieler sind.
Desweiteren kommen, sofern man etwas genauer hinschaut, psychische Probleme oder soziale Probleme bei den Tätern zum Vorschein. Das war bei Littleton so, Erfurt und auch Winnenden.

Wie erklären Sie sich Amokläufe wie z.b. Virginia, Günter Tschanun oder der Amoklauf an einer Schule in China.
Alle Amokläufe, egal ob Gamer oder nicht haben eines gemeinsam: psychische Probleme!

Hier wird einfach behauptet, dass Übergriffe auf Unbeteiligte von den Games herrühren. Der Nachschub "nicht alle" macht die Aussage nicht besser.
Michael H - Piraten 25. März 2010 Verstoss melden
Sie drehen mir die Worte herum. Einerseits sage ich, dass das Thema Amoklauf hier nicht das Thema ist (sondern Gewaltspiele), weshalb ich mich nicht weiter zu Amokläufe äussere, andererseits basiert meine Aussage ausschliesslich auf Beobachtungen. Gleichzeitig wie die Verbreitung der Gewaltspiele über die letzten Jahre zugenommen hat, ist auch eine Zunahme von massiv in der Öffentlichkeit ausrastenden Mitmenschen zu beobachten. Es kann purer Zufall oder Medienrummel sein, aber es kann auch einen Zusammenhang haben.

Selbstverständlich ist nicht jeder, der ausrastet, ein Gamer, sowie nicht jeder Gamer ausrastet. Wenn aber jemand schwere psychische oder psychologische Probleme hat, aus welchen Gründen auch immer, könnte ich mir denken, dass Killerspiele die Hemmschwelle zum Ausrasten senken (hier nochmals: meine persönliche Meinung - nicht statistisch oder emipirisch hinterlegt).
Thomas Kalau - Präsident glp Oberaargau, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Kalau: Eine zunehmende Verbreitung von Gewaltspielen hat gerade nicht stattgefunden. Die statistischen Daten belegen genau das Gegenteil.

Laut Rechenschaftsbericht der USK haben im Vergleich 2008/2009 die "Casual-Games" massiv zugenommen, während sich die Anzahl an Shootern drastisch reduziert hat. Auch wenn die Daten Deutschland betreffen, wird dies auch für die Schweiz gelten. Sie können aus nahe liegenden Gründen davon ausgehen, dass eigentlich jedes in der (Deutsch)Schweiz verkaufte Spiel USK-geprüft ist.

Mit Sicherheit zugenommen hat aber die negative und tendenziöse Berichterstattung in den Medien. Persönlich bin ich der Ansicht, dass dies nicht zuletzt damit zu tun hat, dass die Medien vor allem den Verbotsbefürwortern eine Plattform geboten haben. Hartnäckig verbreitete Unwahrheiten ("Vergewaltigungen tragen zum Spielerfolg bei") haben dann den Rest erledigt.

Den Rechenschaftsbericht und weitere statistische Daten finden sie auf der Website der USK: http://www.usk.de/
Oliver aus Zürich - jf 26. März 2010 Verstoss melden
Herr Kalau
Korrelation bedeutet nicht Kausalität.
Videospiele erleben in letzter Zeit einen Boom. Dieser Boom ist aber nicht den Killerspielen zu verdanken, sondern den sogenannten Casualgames, welche die Welt der Videospiele auch bisherigen Nichtspielern öffnete. Stichwort "Wii". Sogenannte Killerspiele machen einen Bruchteil des gesamten Spielemarktes aus, trotzdem werden natürlich auch sie durch den Boom mehr gespielt als vor 10 Jahren. Das man jetzt bei einem Amokläufer ein "Killerspiel" findet, ist nicht so ungwöhnlich (statistisch) wie uns die Medien immer erzählen wollen. Es gibt keine signifikante Steigerung der Gewaltdarstellung, obwohl die technischen Mittel da wären.

Wenn jemand schwere psychische Problem hat, kann auch Alkohol, der Verlust der Arbeitsstelle, der Verlust eines Menschen oder irgendwas der berühmte Tropfen (der das Fass zum überlaufen bringt), sein. Aber anscheinend hat man sich gerade so schön auf Killerspiele eingeschossen, dass alles andere unwichtig ist.
Michael H - Piraten 26. März 2010 Verstoss melden
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Quelle: Giacobbo/Müller, Sendung vom 21. März.

Ich wünsche mir, dass Frau Allemann uns mit spezifischen Namen erleuchten würde anstelle irgendwelchen reisserischen Parolen.

Ich warte...
3 Kommentare
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Wahrscheinlich ist sie, wie so viele vor ihr, auf den Hot Coffee Mod für GTA reingefallen...
Michael H - Piraten 22. März 2010 Verstoss melden
Das ist die einzige plausible Erklärung aber eben, recherche ist nicht mehr so wichtig. Hauptsache die Leute schocken und ihnen Angst machen.
Dino Ebener 22. März 2010 Verstoss melden
Dabei ist Recherche einfacher denn je mit den vielen Medien. Und wichtig sowieso...
Auf der anderen Seite ist die Gesellschaft auf der emotionalen Ebene sehr ansprechbar, und dies wird ausgenützt. Schade eigentlich.
Philipp Schärf - Mitglied GLP Energiegruppe Kt. Bern, GLP 26. März 2010 Verstoss melden
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