Sind Spielzeugpistolen harmlos? Ich finde nicht, aber verbieten will ich sie deswegen trotzdem nicht.
Mich schaudert es jeweils, wenn ich kleine Kinder mit Spielzeugpistolen durch die Gegend rennen sehe und sie auf Spielkameraden zielen. Ich finde es unverantwortlich von Eltern, die so etwas zulassen, ohne eine ethische Diskussion mit den Kindern zu führen.
Ein Verbot von Spielzeugpistolen fände ich aber den völlig falschen Ansatz, weil es den Eltern die Verantwortung für die Erziehung wegnimmt. Und weil es eine Bevormundung von älteren Jugendlichen und Erwachsenen wäre, die mit solchen Spielzeugen und Softguns durchaus umgehen können.
Genau das Gleiche gilt für Egoshooters. Ich bin fassungslos darüber, wie viele Leute aus allen politischen Parteien solche Games verbieten möchten, und frage mich, ob diese denn zum Beispiel Spielzeugpistolen so viel harmloser finden. Ein Spiel mit Spielzeugpistolen ist doch viel realitätsnaher als eine blosse Darstellung auf dem Bildschirm.
Piraten, 26. März 2010
Verstoss melden
Ein Verbot bringt gar nichts. Es liegt vor allem in der Pflicht der Eltern zu beeinflussen, wie ihre Kinder ihre Freizeit gestalten.
Grossrat des Kantons Bern, SVP, 26. März 2010
Verstoss melden
Für ein Verbot von Killergames. Denn sie sind nicht nötig!
Grunsätzlich finde ich ein Verbot von Killergames der richige Weg. Denn: Ich erlebe es auch in meinem Umfeld was Killergames ausmachen. Die Leute haben ein erhöhtes Gewaltpotenzial. Dazu kommt noch das solche Games auch sehr süchtig machen.
Verstoss melden
Bitte lasst unsere Politik nicht von Fundamentalisten aus einer (Ex-) Psychosekte dominieren: Ignoriert die Verbotsforderungen.
Wie er im unteren Beitrag zeigt, hat Näf keine Ahnung, wovon er redet. Offensichtlich geht es nicht um die Sache, sondern nur um eine Ideologie, welche früher auch durch die Psychosekte «Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis» VPM vertreten wurde, deren ehemalige Mitglieder im «Vereinigung gegen mediale Gewalt» VGMG stark vertreten sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Leute unsere politische Agenda
dominieren.
Die SP sollte sich gut überlegen, ob sie wirklich diesen Leuten eine Plattform bieten will.
Telepolis - "Killerspiel"-Verbot in der Schweiz:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32238/1.html
20 Minuten Online - Psychosekte mischelt bei Game-Verbot mit - Schweiz:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/20238630
Der VPM in der Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Verein_zur_F%C3%B6rderung_der_Psychologischen_Menschenkenntnis
kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten, 26. März 2010
Verstoss melden
Die grenzenlose Gewaltverherrlichung am Bildschirm bringt der ganzen Gamebranche ein Schmuddelimage.
Wann endlich setzen Electronic Arts und andere auf witzige, detailreiche und strategisch anspruchsvolle Games, die ohne grausame Gewalt auskommen? Das könnte auch wirtschaftlich interessant sein, denn es würden auch Leute wieder ab und zu ein Game zocken, die nichts von den Schlächtereien am Bildschirm halten.
Grossrat Bern, SP, 25. März 2010
Verstoss melden
Fussball macht aggressiv. Wenn wir Gewaltspiele verbieten wollten, müssten wir wenn schon auch Fussballspiele verbieten!
Ich habe noch nie erlebt, dass nach einer Lan-Party die Gamer in Horden durch die Stadt gezogen wären und sich Krawalle mit der Polizei geliefert hätten. Aber gewalthaltlige Computerspiele will man verbieten, weil sie angeblich die Aggressivität fördern würden! Wenn schon müsste man Fussballspiele verbieten, denn hier ist die Aggressivität in wesentlich höherem Masse eindeutig vorhanden und Gewalt ist nicht virtuell, sondern real.
Trotzdem ist die Gesellschaft bereit, Fussball zu akzeptieren. Genauso verlange ich, dass die Gesellschaft gewalttätige Computerspiele toleriert!
Selbst wenn also Computerspiele die Aggressivität steigern würden, was unter Wissenschaftlern höchst umstritten ist, wäre das noch lange kein Grund für ein Verbot.
kandidiert für Kantonsrat Zürich, Piraten, 25. März 2010
Verstoss melden
Woher diese Freude an brutalsten Killergames? Diese Spiele sind doch einfach krank.
Grossrat Bern, SP, 25. März 2010
Verstoss melden
Der National- und der Ständerat sind auf dem richtigen Weg: Videogams mit brutalem, gewaltverherrlichem Inhalt gehören verboten!
Grossrat Bern, SP, 25. März 2010
Verstoss melden
Gewaltspiele als Babysitter - und dann jammern, wenn die Kinder das Spiel in der Realität spielen...
GLP, 24. März 2010
Verstoss melden
Evi meint, man sollte Spiele in welchen man 'vergewaltigt' und 'übelst Gewalt' anwendet um Punkte zu kriegen, verbieten. Welche sind das denn frage ich mich.
Quelle: Giacobbo/Müller, Sendung vom 21. März.
Ich wünsche mir, dass Frau Allemann uns mit spezifischen Namen erleuchten würde anstelle irgendwelchen reisserischen Parolen.
Ich warte...
Dino Ebener, 21. März 2010
Verstoss melden