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Habe auf http://www.braindump.ch einen Artikel zum Thema gefunden, der zu einem gut gemachten Factsheet verlinkt. Hier der Link zum Download:

http://www.stigma-videospiele.de/Flugblatt.pdf

Das ist zwar kein richtiger DIskussionsbeitrag, gehört m.E. aber definitiv hier dazu.
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Jeder Schimpanse kennt den Unterschied zwischen Spiel und tödlicher Realität. Wenn Schimpansen spielerisch umhertollen oder sich auf Leben und Tod Kämpfe liefern, wissen sie genau den Unterschied. Jeder, der behauptet Killerspiele fördert Gewaltbereitschaft, sagt auch unsere Kinder sind dümmer als Schimpansen. Kinder stimmt im Grunde genommen auch nicht. Vgl. http://www.theaveragegamer.com/averagegamers/
bzw. ich 35 Jahre alt.
Nur weil ich schon 2000 "Headshots" diese Woche geleistet habe, greife ich nicht zum Sturmgewehr und laufe Amok.

Das Problem sind nicht die Medien, sondern die Zeit, die mit ihnen verbracht wird. Wenn Eltern ihre Kinder 3h/Tag an den Computer lassen, ohne zu Wissen was gemacht wird. Inkl. DVD und TV noch dazu, wird das sehr wohl zu "Formung" des Charakters beitragen.

Killerspiele ist ein Unwort. Denn wo sind Killerbücher, Killervideos, KillerDVDs, Killerinternet, Killernachrichten und Killermusik?

Für alle Eltern, die MIT ihren Kindern MITreden und MIThalten wollen empfehle ich das informative und kulturell hochwertige Spielemagazin GEE http://geemag.de
An grösseren Kiosks monatlich erhältlich!
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Was bringt ein Verbot von sogenannten "Killerspielen?"
Hier ein Beispiel: Das Spiel Counterstrike Source, welches in den medien als ober-killergame dargestellt wird
Das Spiel ist meines wissens nach so in etwa auf jedem pc eines jüngeren menschen drauf, ich kenne fast niemanden ders nie gespielt hat. Das Spiel ist auch längst nicht mehr im Handel erhältlich, die Verbreitung findet vollständig im Internet statt. Auf grösstenteils illegalen Wegen besorgen sich die Spieler das Spiel über das internet.
Deshalb frage ich mich, was ein Verbot von "Killerspielen" überhaupt bringen soll, da es mit normalen Verkaufsverboten schlicht und einfach nutzlos ist!
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6 Kommentare
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Wie siehst du denn im Nachhinein den Einfluss, respektive die Wirkung dieses Spiels auf dich damals? Kannst du etwas dazu sagen? Wäre interessant zu erfahren.
Elisa Schlup 29. Juli 2009 Verstoss melden
Bin davon überzeugt, dass ich mich durch das spielen, in anderen Sachen besser konzentrieren konnte, durch die Strategiespiele ist man ständig gefordert und gewühnt sich auch daran. Denke, das spielen hat mich mehrheitlich auch gefördert, trotzdem muss ich gestehen, dass ich in dieser Zeit auch kaum Kontakt zu meinen Freunden hatte. Das hat sich aber danach wieder "ausgeglichen".
Christian Vogt - BDP 21. August 2009 Verstoss melden
Was ist denn aus Dir geworden? ;-D
Bruno Habegger - kandidiert für Grossrat Bern, GLP 5. September 2009 Verstoss melden
Davon abgesehen fördern sogar "Killerspiele" die Koordination, die Feinmotorik, das räumliche Vorstellungsvermögen, Kreativität und sicherlich noch einige andere Dinge... Das widerspiegelt zumindest meine Erfahrung und Erfahrungsberichte, die unlängst via National Geographic ausgestrahlt wurden (wenn ich den Link finde, liefere ich den selbstverständlich nach!)
Adrian Zehnder 8. September 2009 Verstoss melden
Dieser Link würde mich sehr interessieren, Adrian - hast du ihn mittlerweile gefunden?
Elisa Schlup 9. November 2009 Verstoss melden
ich muss gestehen, dass ich nicht mehr nach dem link gesucht habe. werde das aber nachholen... exgüsi
Adrian Zehnder 9. November 2009 Verstoss melden
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Die Befürworter eines Verbotes behaupten, dass die sogenannten "Killerspiele" eine kausale Voraussetzung für Amokläufe jugendlicher Täter darstellen. Die Rechtfertigung eines solchen Verbotes bestehe im Interesse an einem wirksamen Jugendschutz und - ohne, dass dies aber in der Regel explizit erwähnt würde - dem Schutz der Allgemeinheit vor den Jugendlichen.

Wissenschaftlich gesehen ist der angeblich kausale Zusammenhang zwischen dem Medienkonsum der Jugendlichen und einer Gewalttat aber alles andere als erwiesen. Die Diskussion darüber lenkt vielmehr von den eigentlichen Problemen ab und verhindert eine Auseinandersetzung mit den tatsächlichen Ursachen. Nur schon deshalb ist die "Killerspiel-Debatte" grundsätzlich verfehlt.

Den Tätern sind vorderhand soziale und psychische Probleme gemeinsam, und regelmässig sind diese Probleme bereits bekannt oder gar aktenkundig. Die Täter hatten freien oder aber unbeaufsichtigten Zugang zu Waffen. Und auch wenn in einigen Fällen im Nachhinein "einschlägige" Computerspiele im Besitz der Täter gefunden werden - nicht einmal die selbstregulierte Spieleindustrie will solche Spiele an Jugendliche verkaufen und empfiehlt den Verkauf unübersehbar nur an Erwachsene. Angesprochen sind damit die erziehungsverpflichteten Eltern und der Handel.

Wer vor diesem Hintergrund die Verantwortung für Amokläufe und neuerdings auch ganz allgemein für Gewalttaten Jugendlicher noch allen Ernstes auf Computerspiele schieben will, betreibt keine Politik, sondern Demagogie.
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Bitte weiterleiten an alle Kollegen und Kolleginnen, Gamer und Gamerinnen und an all jene, die am Donnerstag an einer coolen Aktion mitmachen wollen!

FlashMob auf dem Bundesplatz: Dance the Robot-Dance!

Wir mobilisieren uns gegen die Politik, die Games verbieten will! Komm an den FlashMob diesen Donnerstag, 18. März, von 12.45 bis 12.50 Uhr!

http://informieren-statt-verbieten.ning.com/
Christoph Musy vor 1 Tag Verstoss melden
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Wenn man ein Totalverbot ablehnt (weil es eh nicht durchsetzbar ist), kann man dann die staatlich für gewaltfördernd befundenen Videospiele etwa nur noch in öffentlich überwachten Institutionen unter Vorlage eines Altersnachweises spielen?

Ich finde das ist wieder einmal ein grosser Papiertiger, der nicht beissen wird.
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Die Wurzeln liegen viel tiefer in der Zeit. Das Thema ist die medial verfügbare Gewalt, die seit dem Aufkommen der Bildmedien im letzten Jahrhundert Gewalt physisch und psychisch spürbarer macht. Die Gewalt in der Tagesschau weist eine andere Qualität als diejenige in den Games auf. Trotzdem trägt auch sie seit Jahrzehnten ihren Teil dazu bei, die Gehirne abstumpfen zu lassen.

Wobei auch das kein neues Phänomen ist, siehe die letzten beiden Weltkriege. Damals handelte es sich allerdings um instituationalisiertes, politisch genutztes Gewaltpotential (das der Mensch sowieso aufweist). Neu ist, dass Gewalt apolitisch ausgeübt wird, dass der Hooliganismus in den Köpfen der "Normalos" angekommen ist.
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3 Kommentare
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Dieses Anliegen alles andere als ein rein linkes Anliegen. Es gibt rechts wie links Gegner und Befürworter.
David H - Piraten 18. Juli 2009 Verstoss melden
Das Verbot ist sowieso nutzlos. Wer solche Spiele haben will, lädt sie einfach irgendwo im internet herunter, verbot hin oder her. Manche politiker sind sogar zu blind, dies einzusehen.
Marco Soldati 7. August 2009 Verstoss melden
Ich musste meine Meinung leider ändern. Siehe oben.
Peter Müller 2. September 2009 Verstoss melden
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Vieles wurde bereits gesagt und die 8% haben mich wirklich erstaunt. Nun, auch wenn es 100% wären, würde das einen Einfluss von Gewaltspielen nicht bestätigen.

Es ist doch einfach sehr wahrscheinlich, dass ein gewaltbereiter Mensch auch dazu tendiert gewaltverherrlichende Spiele, aggresive Musik usw. zu konsumieren.
Ein emotionaler Mensch wird wohl eher ruhige Musik hören, Liebesfilme mögen usw. Aber keiner würde je auf die Idee kommen zu behaupten, Liebesfilme oder ruhige Musik führten zu einer Emotionalisierung des Menschen.

Mir hat besonders der Beitrag gefallen, in dem die taktische Seite der Spiele betont wird. Ich selbst spiele ab und zu solche Spiele (Multiplayer online, Team gegen Team, Ziel: mehr "kills"). Das Ziel des Einzelnen ist im Grunde das "Töten", das stimmt. Aber einiges wichtiger ist das taktische Können, die Integration im Team, das Zusammenspiel. Es geht nicht Primär um den einzelnen "Mord". Es geht um die Summe aller Spielhandlungen die ein Team zum Sieg führt.

Von der moralischen Seite her lässt sich ein gespielter "Krieg", ob nun virtuell oder real (Paintball), nicht legitimieren, das ist offensichtlich. Da unterscheiden sich Spiele aber nicht von Filmen und Büchern, die von Kriegen handeln und zur Unterhaltung dienen. Das gilt auch für andere dargestellte Gewalt.

Am wichtigsten ist wohl der Jugendschutz. Dieser ist besser gewährleistet, wenn die Spiele legal aber unter Kontrolle sind.
Wie bereits gesagt wurde ist es realitätsfern zu denken, ein Verbot würde die Spiele aus der Schweiz verbannen.
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Tobias, Super Beitrag - ich bin absolut deiner Meinung. Und da wären da noch die Eltern und deren Erziehung. Ich glaube auch, dass wer ernsthaft sich mit all diesen Versuchungen von Spielen auseinandersetzt auch ein gutes Mass an Einschätzung und Vorbeugung treffen kann. Ich bin zudem überzeugt, dass Kinder, die diese Grenzen auch kennen und verstehen, andere Games auswählen oder Gewalt in Games entsprechend einzuschätzen wissen. Oder ganz einfach besser damit umgehen können.
Peter Schüpbach 20. Juli 2009 Verstoss melden
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