http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Psychologe-Unkontrollierter-Konsum-von-Gewaltvideos/story/27757138
Natürlich rückt die immer in den Vordergrund. Das haben wir auch schon festgestellt. Es ist einfach die einfachste Erklärung für etwas Unerklärliches. Das heisst aber nicht, dass die Erklärung irgendetwas mit der Wahrheit zu tun hat.David H - Piraten 12. März 2010 Verstoss melden
Aus dem Artikel: «Herr Hinder, woher kommt dieses unglaubliche Gewaltpotenzial der Jugendlichen?» - «Das lässt sich nicht so allgemein beantworten. Bei 100 gewalttätigen Jugendlichen gibt es womöglich 100 verschiedene Ursachen. Etwa, dass sie selbst Gewalt erlebt haben oder dass sich bei ihnen einfach Aggressionen aufgestaut haben.»Marc Wäckerlin - Grosser Gemeinderat Winterthur, Piraten 12. März 2010 Verstoss melden
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Danke, dass Sie den Text sorgfältig gelesen haben! Es gilt als Allgemeingut, dass immer viele verschiedene Faktoren das Verhalten bestimmen. Prävention bedeutet bei allen Ursachen anzusetzen, eine davon ist die Wirkung medialer Gewalt. Der Bundesrat bemerkt zurecht in seinem Bericht, dass medialer Gewalt vorallem eine verstärkende Wirkung zuzumessen ist. Sie wirkt sich besonders schlimm aus, wenn weitere Risikofaktoren vorhanden sind. Das lässt sich beispielhaft auch bei den Küssnachter Jugendlichen zeigen.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 12. März 2010 Verstoss melden
Es gilt auch als Allgemeingut, dass Spiele nicht nachweislich schaden, wie selbst in dem tendenziösen Interview, das Sie zitieren, zugegeben werden muss: «Das kann ich zwar nicht wissenschaftlich belegen, aber ich spreche aus meiner Erfahrung mit Patienten. ...»Marc Wäckerlin - Grosser Gemeinderat Winterthur, Piraten 12. März 2010 Verstoss melden
Fakten könnte man durch entsprechende seriöse und nicht voreingenommene Studien nachweisen. Und gescheiterte Versuche dazu gibt es zuhauf. Die Tatsache, dass dies eben nicht der Fall ist, dass ein solcher Nachweis nie gelungen ist, lässt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass es sich bei «seinen Erfahrungen» um falsche persönliche Einschätzungen handelt, die völlig irrelevant sind. Es zeugt nicht von guter journalistischer Arbeit, dass praktisch der ganze Artikel auf diesen falschen Mutmassungen beruht.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/451/325316/text/
@Soukl Peace: 25 ist kein gesetzlich definiertes Alter. Jede Alterseinstufung ist allerdings willkürlich, sie richtet sich nicht nach dem Entwicklungsstand, sowieso bei Computerspielen, weil da keine wissenschaftliche Basis für eine Zugangsbeschränkung besteht, ist es reines Gutdünken.Marc Wäckerlin - Grosser Gemeinderat Winterthur, Piraten 12. März 2010 Verstoss melden
Aber spätestens nach der Mündigkeit, als nach 18, soll der Staat den Bürgern keine Vorschriften mehr über ihr Privatleben machen. Der Jugendschutz endet mit 18. Das betrifft sämtliche Formen der Konsumation: Spiele, Filme, Alkohol, aber auch andere Drogen: Über 18-Jährigen hat der Staat nichts mehr vorzuschreiben (solange sie nur sich selbst gefährden, oder wie bei Spielen und Filmen, nicht mal das).
Es wäre schön gewesen, wenn es sich hier um neue Erkenntnisse aus dem Gerichtsverfahren gehandelt hätte. Der von Herrn Näf verlinkte Artikel ist indessen bereits im Sommer letzten Jahres erschienen - und hat schlicht keinen Bezug zu den tatsächlichen Hintergründen der Münchner Schläger.Oliver aus Zürich - jf 12. März 2010 Verstoss melden
Wenn wir aber schon bei allgemeinen Aussagen und Studien sind: Eine neue Studie der Zürcher Fachstelle für Kinder- und Jugendforensik setzt sich etwas differenzierter mit den Hintergründen des Entstehens von Jugendgewalt auseinander:
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/die_hintergruende_krimineller_jugendlicher_1.5196202.html
Sie sollten diesen Artikel lesen, Herr Näf. "Killerspiele" stehen dort allerdings alles andere als im Vordergrund.
Gewaltbereite Jugendlichen finden Sie immer, dass sich dabei noch Action-Games im Haushalt befinden ist ja klar (ganz abgesehen von realistischen Action-Filmen). Dass solche Jungs Gewalt ausüben hat nicht viel mit Medienkonsum zu tun. Den Jungs ist es langweilig, sie trinken Alkohol, weils halt cool ist. Alkohol enthemmt extrem schnell und sehr stark, warum Sie Herr Näf nie dieses Thema ansprechen, verstehe ich nicht.Erik Beyer 12. März 2010 Verstoss melden
Weiter müssen sich die Jungs beweisen, dass sie Männer sind, in einer Gruppe erst recht. Respekt aufbauen, man will, dass man über einen redet, und tut verrücktes, damit dies erreicht wird. Der eine fängt an, der andere zieht mit um auch dabei zu sein, erhöht sogar die Gangart.
Versuchen sie das mal körperlich in einem Game nach zu spielen, das geht nämlich gar nicht (man drückt lediglich auf ein paar Knöpfe). Es wurde schon des öfteren bewiesen, dass Gamer zwischen Virtualität und Realität sehr wohl unterscheiden können, sogar E-Sportler, die täglich stundenlang gamen.
Herr Beyer, ich verstehe, dass Sie als Händler von Killergames und Verantwortlicher eines Game-Magazins mit allen Mitteln jeden Zusammenhang zwischen realter Gewalt und virtueller Gewalt abzustreiten versuchen. Aber auch wirtschaftlich tun Sie Ihrem Anliegen einen Bärendienst. Würden Sie endlich auf den Handel mit Gewaltverherrlichung verzichten, könnten Sie viel dazu beitragen, dass Games nicht grundsätzlich ein Schmuddel-Image bekommen. Viele Eltern unterscheiden nicht mehr zwischen Killergames und anderen. Für sie sind leider alle Games schlecht... Das finde ich traurig für die witzigen und strategisch anspruchsvollen Spiele, die bestens ohne grausame Gewalt auskommen.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 13. März 2010 Verstoss melden
Herr Näf, ich verkaufe mehr witzige Spiele als Sie denken. Wie schon mal erwähnt sind 85% aller Games bis maximal PEGI 12 frei gegeben, das widerspiegelt sich in unseren Verkaufszahlen. Würden wir uns auf PEGI 16/18 konzentrieren, würde ich Ihrem Kommentar recht geben, tun wir aber nicht.Erik Beyer 13. März 2010 Verstoss melden
Soeben habe ich Wall-E und Felix - Reise durch die Zeit 2 verkauft. Wie schon mal erwähnt können bei uns NUR Erwachsene Personen kaufen, Sie könnten digiplace mal als gutes Beispiel loben und nicht ständig drauf hacken.
Sie sollten sich mal mit PEGI genauer auseinandersetzen wie das System funktioniert und wer alles dahinter steckt: http://www.pegi.info/de/index/id/62/
Das angebliche "Schmuddel-Image" wage ich sehr zu bezweifeln. Wenn überhaupt, dann haben Videospiele deshalb ein solches Image, weil der videospielende Jugendliche von Spielgegnern wie Ihnen, Herr Näf, bewusst als tickende Zeitbombe und als massive Gefahr für die Allgemeinheit dargestellt wird.Oliver aus Zürich - jf 13. März 2010 Verstoss melden
Herrn Beyer mag zwar über ein gewisses Eigeninteresse verfügen. Das ändert aber nichts daran, dass die Ursachen für Jugendkriminalität nicht bei den Videospielen für Erwachsene zu suchen sind. Und es passt auch einmal mehr, dass Herr Näf zwar auf Herrn Beyer als Person schiesst, sachlich aber nichts auf dessen Votum erwidern kann.
Leute, hört auf zu argumentieren, denn es ist Zeitverschwendung. Herr Näf wird niemals auf ein Argument eingehen.David H - Piraten 13. März 2010 Verstoss melden
"Würden Sie endlich auf den Handel mit Gewaltverherrlichung verzichten"Erik Beyer 13. März 2010 Verstoss melden
Es gibt genauso Gewalt in Kinderspielen, nur altersgerecht umgesetzt. Und genau DAS wollen Personen wie SIE einfach nicht verstehen. Spiele ab 16/18 sind Spiele von Erwachsene für Erwachsene, sonst gäbe es diese Altersfreigaben ja nicht. Niemand will, dass diese Spiele in Kinderhände kommen, nur entscheidet das letztlich weder die Industrie noch der Staat.
"Für die Eltern sind leider alle Games schlecht."
Das kommt davon, weil Personen wie SIE auch nur von "schlechten" Spielen reden. Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einer Mutter von 2 Kindern. Sie dachte dass 80% aller Games "Killerspiele" seien! Jetzt hat sie natürlich ein deutlich anderes Bild der Branche. Wenn SIE ständig davon reden die Industrie müsste endlich auch witzige Spiele entwickeln, reden SIE komplett an der Realität vorbei. Sowas nennt man Populismus, weil IHNEN nichts mehr besseres einfällt als Angst und Schrecken zu schüren.
Man sollte Gewaltgames nur den Eltern verkaufen. wenn die Eltern wissen was der sohn spielt wär alles viel kontrolierter!Oliver Kamer 17. März 2010 Verstoss melden
@Oli Kramer: Genau so *ist* es ja bereits! Der Handel prüft das Alter, Kinder kommen nicht an für sie nicht freigegebene Spiele. Und die Eltern haben die oberste Autorität.Marc Wäckerlin - Grosser Gemeinderat Winterthur, Piraten 17. März 2010 Verstoss melden
Es ist gut, so wie es ist!
Schauen sie mal diesen Beitrag des Kassensturzes: http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&docid=20080401-killergames!Oliver Kamer 17. März 2010 Verstoss melden
Hier sieht man wie einfach man an Killergames kommt!
@Oliver Kramer:Marc Wäckerlin - Grosser Gemeinderat Winterthur, Piraten 17. März 2010 Verstoss melden
1. Der Bericht ist zwei Jahre alt!
2. Jugendliche kommen trotz Verbot auch an Alkohol und Zigaretten ran. Eine absolute Kontrolle ist unmöglich.
3. Selbst wenn der Handel beschränkt und Verbote geschaffen werden: Über das Internet ist der Zugang ohnehin frei. Es wäre klüger, die Jugendlichen den vernünftigen Umgang mit den neuen Medien zu lehren, anstatt auf Kontrolle und Verbote zu setzen.
Mit der freiwilligen Überprüfung von PEGI durch den Handel ist bereits sehr viel getan, auch wenn das System, wie jedes andere auch, im Einzelfall Löcher hat. Es ist nicht sinnvoll, die Löcher um den Preis der Freiheit zu stopfen.
Siehe auch: http://www.pegi.info/ch/index/id/1374/
